SS 2014: Seminar "Spiele in der Informatik"

Dozenten

Inhalt

Begriffe wie Interaktivität, Strategie und Kooperation, die man von Spielen her kennt, spielen auch in der Informatik eine große Rolle. Insbesondere dient die Metapher des Spiels oft dazu, um Konzepte anschaulich zu definieren und Verfahren und Algorithmen zu beschreiben. Auch Vorgänge wie elektronische Auktionen kann man als Spiele auffassen.

Andererseits sind auch Spiele selbst oft Gegenstand der Untersuchung in der Informatik,insbesondere im Bereich der künstlichen Intelligenz: man versucht zum Beispiel Programme zu erstellen, die gut Schach oder Poker spielen können. Aber auch Komplexitätsanalysen von Computerspielen wie Minesweeper und Tetris werden durchgeführt.

Der Begriff des Spiels taucht in der Informatik also in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen auf. Ziel dieses Seminars ist es, sich mit diesen diversen Themen näher zu beschäftigen.

Jeder Teilnehmer des Seminars bereiten einen Vortrag zu einem von mehreren Themen vor, die sich in den Bereichen "Spieltheorie und Anwendungen", "Komplexität von Spielen" und "Spielende Computerprogramme" befinden. Eine besondere Anforderung in diesem Seminar ist, dass jeder Vortrag mindestens ein interaktives oder spielerisches Element beinhalten soll, beispielsweise die Vorführung eines Spiels, bei dem der Vortragende gegen das Publikum spielt. Außerdem muss jeder Teilnehmer eine Ausarbeitung von 5-10 Seiten zu dem Thema schreiben.

Termine

Am Mittwoch dem 9. April findet ein Einführungstreffen statt, zu dem alle interessierten Studierenden eingeladen sind. Auf diesem Treffen werden die verschiedene Themen vorgestellt und unter den Anwesenden verteilt.

Die eigentlichen Seminarvorträge finden wöchentlich am Mittwoch von 12 - 14 Uhr im Raum LE 105 statt und beginnen am 30. April.

Themen und Literatur

Die Themen und dazugehörigen Literatur wurden bereits bei einem Einführungstreffen am Mittwoch, den 09.04.2014 bekanntgegeben und verteilt. Die Themen befinden sich in den Bereichen "Spieltheorie und Anwendungen", "Komplexität von Spielen" und "Spielende Computerprogramme".

Betreuung

Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin wird von einem Dozenten oder einer Dozentin betreut. Der Betreuer oder die Betreuerin steht zur Verfügung für inhaltliche und Verständnisfragen, sowie für Hilfe bei der Bearbeitung der Vortragsfolien, dem Schreiben der Ausarbeitung und der Vorbereitung des Vortrags.

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© Universität Duisburg-Essen, Lehrstuhl Theoretische InformatikLogin